Ein sicherer Raum für Heilung

Meine Therapieangebote

Kognitive Verhaltenstherapie

Traumatherapie

Psychologische Beratung

Heilung durch Vertrauen

In meiner Psychotherapeutischen Praxis, spezialisiert auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene schaffe ich eine Umgebung, in der sich junge Menschen sicher fühlen können. Ich arbeite mit Respekt und Vertrauen, um jedem Einzelnen zu helfen, seine inneren Stärken zu entdecken und Traumata zu überwinden.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die von mir in meiner Privatpraxis ausgeübte kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gehört zu den vier staatlich anerkannten psychotherapeutischen Richtlinienverfahren und ist wissenschaftlich in ihrer Wirksamkeit sehr gut erforscht und belegt. Die hierbei benutzte Methodik orientiert sich an den persönlichen Ressourcen des Klienten sowie an seinen individuell dazu passenden Handlungsstrategien, um mit beidem zusammen möglichst effektiv die angestrebten Lebensziele zu erreichen. In der Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens sinnvolle Strategien zum Umgang mit anderen Menschen, Situationen und Problemen angeeignet hat. Aus all den komplexen Erfahrungen, Erinnerungen, Emotionen und Gedanken bilden sich dann individuelle Schemata, die das Leben zumeist erleichtern und unsere Persönlichkeit prägen. Allerdings kann es vorkommen, dass sich einige dieser angelernten Strategien und Schemata mit der Zeit immer mehr als dysfunktionale Lösungsstrategien erweisen, die unnötig viel Kraft kosten, Konflikte erzeugen, und die Lebensqualität ernsthaft und andauernd beeinträchtigen. Es entsteht dann oft der Wunsch nach grundlegender Änderung. Hierzu kann eine Verhaltenstherapie erfolgreich den Weg bahnen.

Traumatherapie bei Entwicklungs- und Schocktrauma

Eine Traumatherapie bei Bindungstrauma ist eine spezialisierte Form der Psychotherapie, die darauf abzielt, die Folgen von frühen, oft wiederholten Beziehungswunden zu heilen. Sie hilft Betroffenen, emotionale Sicherheit aufzubauen und Beziehungsängste oder Bindungsängste zu überwinden. Ein Bindungstrauma ist meist kein einzelner Schock (wie ein Unfall), sondern entsteht in der frühen Entwicklung durch Vernachlässigung, mangelnde emotionale Zuwendung, Missbrauch oder inkonsistentes Verhalten der Bezugspersonen. Betroffene haben oft gelernt, dass sie sich auf andere Menschen nicht verlassen können oder Bindung mit Schmerz gleichzusetzen ist. Die Behandlung unterscheidet sich maßgeblich von der Therapie einzelner Schocktraumata und erfordert einen individuellen Ansatz.

Kernsäulen der Behandlung bei Trauma

Die Therapie stützt sich in der Regel auf drei zentrale Bausteine:

  1.  Sichere therapeutische Beziehung: Da das Trauma in einer zwischenmenschlichen
    Beziehung entstanden ist, ist die heilsame Beziehung zwischen Therapeut und Klient
    das wichtigste Werkzeug. Hier wird Vertrauen schrittweise (neu) erlernt.
  2. Regulation von Emotionen: Betroffene leiden oft unter Affektüberflutung (starke Angst)
    oder Dissoziation. Sie lernen durch verschiedene Techniken und Methoden, den eigenen
    Körper zu spüren und mit intensiven, schwer regulierbaren Gefühlen umzugehen.

  3.  Aufarbeitung alter Muster: Im geschützten Rahmen werden dysfunktionale
    Glaubenssätze (z.B. "Ich bin nicht liebenswert", "Auf andere kann man sich nicht
    verlassen") erkannt, verstanden und schrittweise korrigiert.

Meine angewandten Methoden bei Trauma

  • Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): Hilft dabei, negative Denk- und Verhaltensmuster
    in Beziehungen zu erkennen und neue, gesündere Interaktionsformen zu trainieren.
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing): Kann eingesetzt werden,
    um spezifische belastende Erinnerungen und Beziehungsszenen zu verarbeiten. (Wird
    online durch ein videogestütztes Programm durch mich durchgeführt.)
  • Schematherapie: Hilft dabei, die eigenen emotionalen Grundbedürfnisse zu erkennen
    und dysfunktionale Bewältigungsstile (z.B. starker Rückzug) zu verändern

Ziel der Entwicklungstraumatherapie

Heilung bedeutet bei einem Bindungstrauma nicht, dass die Vergangenheit ungeschehen gemacht wird. Das Ziel ist es, das Erlebte zu integrieren, sodass es die Gegenwart und zukünftige Partnerschaften nicht mehr unbewusst steuert. Betroffene sollen die Fähigkeit erlangen, echte Nähe zuzulassen, Grenzen zu setzen und sich selbst die Sicherheit zu geben, die ihnen damals gefehlt hat.

Therapeutische Behandlung bei Schocktrauma

Ein Schocktrauma entsteht plötzlich und unerwartet, typischerweise durch ein lebensbedrohliches Ereignis wie einen schweren Unfall, einen Überfall, Naturkatastrophen oder den plötzlichen Verlust eines geliebten Menschen. Eine Traumatherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren zur Bewältigung von tiefgreifenden, belastenden Lebensereignissen. Speziell bei einem Schocktrauma zielt sie darauf ab, die im Körper und im Nervensystem blockierte Energie zu lösen, die Erinnerungsfragmente zu einer verarbeiteten Geschichte zusammenzufügen und so die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zu heilen.

Was passiert bei einem Schocktrauma?

Das Ereignis überfordert das Nervensystem komplett. Die natürliche Schutzreaktion des
Körpers in extremen Gefahren – Kampf oder Flucht – ist nicht möglich. Stattdessen kommt es
zu einer Schockstarre (Einfrieren/Freeze).

  • Fragmentierung: Das Gehirn kann die Sinneseindrücke (Bilder, Gerüche, Schmerz)
    nicht richtig einordnen. Sie werden bruchstückhaft und unvollständig abgespeichert.
  • Die Folge: Oft auftretende Flashbacks (das Gefühl, das Trauma erneut zu durchleben),
    Albträume, starke Schreckhaftigkeit, Herzrasen und ausgeprägtes
    Vermeidungsverhalten.

Ziele der Schocktraumatherapie

Die Therapie soll dem Nervensystem signalisieren, dass die Gefahr vorüber ist, und das Erlebte in die eigene Lebensgeschichte integrieren. Die Behandlung erfolgt dabei meist in strukturierten
Phasen.

  1. Stabilisierungsphase:
    Erlernen von Techniken, um mit dem enormen Stress, den Ängsten und Flashbacks im
    Alltag umgehen zu können. Das Gefühl der Sicherheit wird wiederhergestellt.

  2. Traumakonfrontation:
    Die bruchstückhaften Erinnerungen werden sicher und dosiert betrachtet. Ziel ist es, die
    emotionale Ladung des Erlebnisses zu entschärfen.

  3. Integrationsphase:
    Das Ereignis wird als vergangen in das eigene Leben integriert, anstatt es immer wieder
    als gegenwärtige Bedrohung zu erleben

Psychologische Beratung

Jeder von uns kann von Zeit zu Zeit an Herausforderungen gelangen, die außerhalb unserer Routine liegen und die uns „schwer zu knabbern“ geben. Solche Herausforderungen sind Teil eines normalen Lebens und haben nicht gleich etwas mit psychischer Erkrankung zu tun. Dennoch kann die psychische Belastung dabei immens werden. Im Unterschied zu einer Psychotherapie steht hier nicht die Betrachtung wiederkehrender individueller Verhaltensmuster im Mittelpunkt, sondern die konkrete Lösung einer einzelnen, aktuell vorherrschenden Belastungssituation. Dieses Angebot richtet an alle Altersgruppen, allerdings ausschließlich an Selbstzahler. Der zu erwartende Aufwand an Gesprächsstunden ist in der Regel deutlich geringer als bei einer

Psychotherapie. Mögliche Anlässe hierfür wären:

  • Beratung von Eltern
  • bei Trennung / Scheidung / plötzlichem Verlassenwerden
  • bei familiären Spannungen / Verwerfungen / Kontaktabbrüchen
  • bei schwierigen Entscheidungen
  • bei (möglicher) psychischer Erkrankung eines Partners oder Familienmitglieds
  • und vielem anderen mehr