„Es sind unsere alten Verletzungen, die großen und
kleinen Traumata, die uns an einem erfüllten Leben
hindern“ (zit. n. Dami Charf)

Ich bin Susanne Schlosser und als staatlich approbierte Psychotherapeutin für Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene. Ich habe einen Arztregistereintrag der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt und behandele gesetzlich Versicherte, privat Versicherte und Selbstzahler. Ich arbeite nach einem der vier zugelassenen Richtlinienverfahren – der Verhaltenstherapie. Im Laufe der vielen Berufserfahrungen entwickelte sich (durch viele Weiterbildungen) ein Schwerpunkt im Hinblick auf Traumatherapie. So gilt u.a. bei Entwicklungs-/ Bindungstrauma sowie bei Schocktrauma EMDR als eine äußert hilfreiche Methode, um die Traumafolgestörungen zu reduzieren. 2024 absolvierte ich die Weiterbildung zur EMDR-Therapeutin. Selbstverständlich behandele ich alle anderen psychischen Erkrankungen und besitze eine langjährige Berufserfahrung. Da Therapie häufig durch einen zu langen Anfahrtsweg zu beschwerlich werden, durch Wegzug beendet werden müssen oder durch Auslandsaufenthalte (bei Studenten) unterbrochen werden müssen, arbeite ich seit einigen Jahren auch online. Eine Onlinetherapie stellt damit die Möglichkeit dar, eine Kontinuität in der Psychotherapie beizubehalten. Da das Kontingent für Onlinetherapiestunden bei gesetzlich Versicherten begrenzt ist, biete ich derzeit ausschließlich Onlinetherapien für privat Versicherte und Selbstzahler an. Ihre Vorteile sind sehr kurze Wartezeiten und eine äußerst flexible Termingestaltung.

- Bitte beachten Sie, dass die Therapieplätze derzeit für gesetzlich Versicherte und
Präsenztherapie ausgebucht sind.

Häufig gestellte Fragen

Welche Psychische Störungen /Erkrankungen werden in meiner Praxis behandelt?

  • Unverarbeitete traumatische Erlebnisse (K-PTBS, PTBS)
  • Eine seit geraumer Zeit vorherrschende depressive Episode verbunden mit
    Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit, Selbstzweifel, Traurigkeit, sozialem Rückzug und dem
    Verlust der Freude an früher gerne ausgeübten Tätigkeiten.
  • Plötzlich und meist ohne ersichtlichen Grund auftretende Panikattacken oder eine
    immer stärker werdende Angst vor bestimmten Situationen.
  • Schwer erklärliche, diffuse, allumfassende Ängste, denen man sich machtlos
    ausgesetzt fühlt.
  • Bipolare Störungen
  • Autismus
  • Sozialängste, die zur Vermeidung von Begegnungen und Situationen in Alltag und
    Beruf führen und dadurch das Leben stark beeinträchtigen.
  • Ein starker Zwang, bestimmte Handlungen ständig wiederholen zu müssen oder äußere
    Umstände unbedingt kontrollieren zu wollen (sog. Zwangshandlungen).
  • Zwangsgedanken
  • Essstörungen verschiedener Ausprägung, wie Anorexie (Magersucht), Bulimie (EssBrech-Sucht), oder Binge-Eating-Störung (unkontrollierte Essattacken).
  • Fortwährende Schlafstörungen (Einschlaf- oder Durchschlafstörungen), die häufig
    mit nächtlichem Grübeln verbunden sind.
  • Wiederkehrende oder langanhaltende somatische Beschwerden, d. h. körperliche
    Symptome, für die Ihr Arzt keine schlüssige Erklärung oder Lösung finden kann.
     Immer wieder zu Tage tretende Beziehungskonflikte aufgrund von
    Persönlichkeitsstrukturen, die beispielsweise mit überhöhtem Perfektionismus,
    Selbstunsicherheit, Rückzug, oder auch mit Eifersucht und Wutausbrüchen
    einhergehen.
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Emotional-instabile Persönlichkeitsstörungen und andere Persönlichkeitsstörungen

Wie läuft die Onlinetherapie ab?

Ab einem Alter von 17 Jahren ist aus meiner Erfahrung aber auch aus rechtlicher Sicht eine
Online-Psychotherapie problemlos möglich. Da ich approbierte Psychotherapeutin für Kinder
und Jugendliche bin, muss die Therapieanmeldung bei mir noch vor dem 21. Lebensjahr
erfolgen, die die Krankenkasse nur dann die Kosten für die Psychotherapie übernimmt. Die
Psychotherapie kann dann aber trotzdem, so lange wie der Bedarf da ist, fortgesetzt bzw. zu
Ende geführt werden.
Sobald Sie sich über das Kontaktformular auf dieser Website angemeldet haben, melde ich
mich per E-Mail und wir vereinbaren gemeinsam ein Erstgespräch. Dafür schicke ich Ihnen
einen Einladungs-Link. Sie müssen lediglich dem Einladungs-Link folgen. (Ich arbeite über
die von der kassenärztlichen Vereinigung zertifizierte Videosoftware „Meet-One“.)
Sie benötigen keine Überweisung vom Hausarzt.
In dem Falle, dass eine Therapie sinnvoll und von Ihnen auch gewünscht ist, beginnt dann die
sogenannte probatorische Phase, für die ca. fünf Sitzungen vorgesehen sind. In den
probatorischen Sitzungen geht es darum, sich gegenseitig besser kennenzulernen, ein
vertrauensvolles Arbeitsbündnis zu schaffen, Ihr Anliegen und Ihre Ziele im Detail zu erörtern
und anhand spezifischer diagnostischer Verfahren einen individuellen Behandlungsplan zu
erstellen. Wenn Sie sich nach der Probatorik dazu entscheiden sollten, eine Verhaltenstherapie
bei mir machen zu wollen, können wir relativ zügig damit beginnen.

Was ist EMDR?

Die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) gilt als
wirkungsvoller Ansatz, um traumatische Erlebnisse nachhaltig zu verarbeiten. Diese Methode
geht davon aus, dass belastende Erinnerungen oft in einem nicht-verarbeiteten Zustand im
Gehirn gespeichert werden und daher immer wieder emotionale und körperliche Reaktionen
(sog. Traumafolgestörungen) auslösen können. Durch gezielte Augenbewegungen oder andere
bilaterale Stimulationen unterstützt EMDR das Gehirn, traumatische Erinnerungen neu zu
verarbeiten und zu integrieren.
Dabei wird der belastende, emotionale Kern der Erinnerung gelindert, sodass das Erlebte in
einen weniger schmerzhaften Kontext gebracht wird. Viele Betroffene erleben EMDR als
"Schlüssel zum Inneren" – ein Weg, um tief verankerte Belastungen zu lösen und emotionale
Freiheit zurückzugewinnen. Erinnerungen verlierenden belastenden emotionsgeladenen
Charakter. Diese Form der Therapie ermöglicht es nicht nur das Trauma an sich zu verarbeiten,
sondern auch die eigene Resilienz und innere Stärke zu fördern.
EMDR basiert auf der Idee, dass traumatische Erinnerungen nicht immer angemessen
verarbeitet werden können und im Gehirn "eingefroren" bleiben. Durch eine Kombination von
bilateralen Stimulationstechniken wie Augenbewegungen oder anderen seitenalternierenden
Reizen wie Geräuschen, Lichtimpulsen (eine Lichtkugel bewegt sich von einer Seite zur
anderen Seite des Bildschirmes und die Patienten verfolgen diese), hilft EMDR ihre
traumatischen Erinnerungen zu verarbeiten und emotional abzuschwächen.
Während der EMDR-Sitzungen ruft die betroffene Person unter therapeutischer Anleitung eine
belastende Erinnerung wach. Gleichzeitig führt der Therapeut bilaterale Stimulationen durch.
Diese Stimulation soll die natürliche Informationsverarbeitung des Gehirns anregen, ähnlich
wie im REM-Schlaf, bei dem Augenbewegungen ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Im
Gehirn werden so blockierte Erinnerungen und die damit verbundenen Emotionen
„entkoppelt“ und in neutralere, weniger belastende Zusammenhänge gebracht.
Studien zeigen, dass EMDR die Aktivität in den emotionalen Zentren des Gehirns, wie der
Amygdala, verringern kann. So kann die emotionale Ladung traumatischer Erlebnisse reduziert
werden, und die Erinnerung verliert an Intensität.

Freie Online-Psychotherapieplätze für privat Versicherte!